Johnnie Rook - Plattenkritiken

Johnnie Rook - Rabatz! - CD / Band-Homepage / Rügencore Records

Tracklist:

01.) Put your gun down
02.) Herz statt Faust
03.) Ikarus beim Klassentreffen
04.) Couldn't you love me
05.) Back to the shadows
06.) Wer will der kann der macht
07.) Mittendrintro
08.) Gegen den Horizont
09.) Count to 4
10.) Manifest
11.) Fragrace of success
12.) Catchwords and headlines
13.) After all
Bonus-Track:
14.) Jule

Kritik:

Aus Berlin kommen Johnnie Rook, die sich im Jahr
2003 gründeten. Nach dem ersten Demo ein Jahr nach
der Gründung folgte 2005 das erste Album "Trotzdem",
zwei Jahr später das zweite Album und wiederum zwei
Jahre später hat die Band mit Rügencore Records ein
Label für ihren hier vorliegenden dritten Longplayer
"Rabatz!" gefunden.
Geboten bekommt ihr hier insgesamt 14 Tracks, die
musikalisch irgendwie zwischen klassischem Punk-
Rock, Streetpunk und melodischem Metal anzusiedeln
sind. Das Ganze ist recht abwechslungsreich, hin
und wieder schleichen sich sogar ein paar Offbeats
ein. Beim ersten Hören hatte ich noch meine Probleme
mit dem Gesang ... die Sängerin Franziska hat das
Singen nämlich richtig gelernt, was man natürlich
auch raushört. Nach mehrmaligem Hören gefällt mir
der Gesang, zumindest bei den schnelleren Songs,
recht gut. Die ersten beiden Songs "Put your gun
down" und "Herz statt Faust" gehen richtig gut rein,
danach wirds etwas durchwachsener und vor allem
die Metal-Gitarren-Riffs nerven. Etwas mehr rotziger
Punk-Rock hätte den Songs sicherlich nicht geschadet.
Achso, beim Song "Gegen den Horizont" ist übrigens
Wick Bambix als Gastsängerin mit dabei.
Weitere Minuspunkte gibts für die Aufmachung. CD
kommt mit nur 2-seitigem Booklet, in welchem sich
keinerlei Infos und noch nichteinmal die Songtexte
befinden ...


Bambix / Johnnie Rook - Split - CD / Band-Homepage / Major Label / SM Musik

Tracklist:

01.) Oneway rover (Johnnie Rook + Bambix)
02.) Marching girls (Bambix)
03.) Wellenreiten (Johnnie Rook)
04.) Coffee (Bambix)
05.) Rock'n'Roll nach Plan (Johnnie Rook)
06.) I wanna be who i am (Bambix)
07.) Liebe reimt sich nicht (Johnnie Rook)

Kritik:

Mal wieder eine Split-Platte von zwei befreundeten Bands,
diesmal mit Bambix aus Holland und Johnnie Rook aus Berlin.
Bambix dürfte wohl den meisten von euch ein Begriff sein,
existiert das niederländische Trio doch seit knapp 20 Jahren
(erste Platte erschien 1992). Ich habe die Band Ende der
90er, Anfang des neuen Jahrtausends recht oft gehört und
fand sie auch ziemlich gut, habe sie dann aber irgendwann
aus den Augen verloren. Beim Hören der neuen Songs auf der
Split-Scheibe muss ich sagen dass sich musikalisch nicht
viel geändert hat. Nach wie vor gibts supermelodischen, mir
manchmal etwas zu glatten, Punk-Rock mit weiblichem Gesang.
Nicht sonderlich spektakulär, aber doch ganz OK.
Johnnie Rook kannte ich dagegen bisher nur vom Namen, die
Band existiert wohl seit Anfang des neuen Jahrtausends und
hat in dieser Zeit drei Alben und eine Split-LP veröffentlicht.
Hatte keine grossen Erwartungen an die Band, aber was ich hier
zu hören bekomme, gefällt mir doch ganz gut. Wie auch bei den
Split-Partnern von Bambix gibts hier schön melodischen Punk-
Rock, allerdings gehts hier etwas flotter voran und das ganze
hat einen leichten Hardcore-Einschlag. Dazu gibts deutsche
Texte von einer Sängerin dargeboten. Erinnern mich streckenweise
an Inner Conflict und gefallen mir sehr gut! Für mich auf jeden
Fall die Gewinner auf dieser Split-CD.
Neben jeweils drei neuen, eigenen Songs gibts auf der CD auch
einen gemeinsamen Song. Musikalisch unterscheidet er sich zwar
nicht gross von den restlichen Songs, geht mir aber gut rein
und ist natürlich auch eine super Idee für eine Split-CD.